Die Winneburg

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Geschichte der Winneburg


In einem Seitental der Mosel, dem Endertbachtal, unweit der Stadt Cochem liegt die Ruine der Winneburg. 

 

Die Burg wurde in der Zeiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und erstmal 1304 erwähnt. 

 

In den daraufolgenden Jahrhunderten wurde die Burganlage ständig erweitert und war lange im Besitz der Herren von Wunnenberg. Nach deren Aussterben 1637 gelangte die Anlage an die Familie Metternich. Während den Wirren des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde die Burg Opfer der Zerstörungen durch die französischen Truppen.

Danach wurde sie nicht wiederaufgebaut und ist seither eine Ruine.

 

Die Burgruine gehört seit 1932 der Stadt Cochem. 

 

Bedeutende Reste der Winneburg sind erhalten geblieben. Auf dem höchsten Punkt des Berges steht der heute unzugängliche runde Bergfried. Er ist 22 Meter hoch und besitzt einen Hocheingang. Weiterhin erhalten sind Reste des Pallas, der Wohn- und Wirtschaftsbauten, des Haupttores sowie der großen Zwingeranlage mit den beiden halbrunden Schalentürmen und den Resten des Ersten Tores.

Anfahrt & Tourismus


Die Winneburg ist jederzeit freizugänglich. Nur der runde Bergfried ist nicht zu besichtigen, da er einen Hochgelegenen Eingang besitzt.

Literatur


Ludwig Petry, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Rheinland-Pfalz und Saarland, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

Alexander Thon, Stefan Ulrich, "Von den Schauern der Vorwelt umweht...", Burgen und Schlösser an der Mosel, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2007

Marina Holdorf, Burgen und Schlösser am Mittelrhein, Görres-Druckerei, Koblenz 2001

Peter Brommer, Achim Krümmel und Kristine Werner, Momentaufnahmen Burgen am Mittelrhein in alten Zeichnungen und neuen Fotografien, Görres Verlag, Koblenz 2000

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