Die Rauschenburg

Hier finden Sie einen Überblick von der Rauschenburg. Dazu zählen unter anderem die Geschichte, Tourismus, Anfahrt und die Nachweise.

Geschichte der Rauschenburg


Auf einem Bergsporn über der Ehrbachklamm nahe dem Ort Mermuth liegt die Rauschenburg.

Sie wurde wahrscheinlich 1332 durch den Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg während der sog. Eltzer Fehde (1331-1336/37) gegen die vier feindlichen Burgen Schöneck, Ehrenburg, Waldeck und Eltz errichtet. Nach dem Friedensvertrag von 1336 setzte Erzbischof Balduin Konrad von Esch als ersten Burggrafen auf der Rauschenburg ein. Im 15. Jahrhundert waren die Boos von Waldeck alleinige Besitzer. Vor 1489 wurde die Rauschenburg während der Beilsteiner Fehde zwischen dem Trierer Erzbischof und pfälzischen Kurfürsten Philipp dem Aufrichtigen möglicherweise zerstört. Ob die verfallene Ruine der Rauschenburg 1772 wiederaufgebaut wurde, muss unklar bleiben.

Heute befindet sich die Burganlage im Besitz der Gemeinde Mermuth.

Erhalten haben sich der gesamte Mauerring der Hauptburg mit dem Bergfried, einem Schalenturm, und die Ansätze des ehemaligen Hauptgebäudes. Vom diesem haben sich die Reste eines Kamin und Balkenlöcher erhalten. Neben dem Haupttor haben sich die Reste einer verschütteten Zisterne erhalten. Von der die Burg umgebenen Zwingeranlage haben sich ebenfalls Reste erhalten. Der Hauptturm war nur vom Wehrgang her zugänglich, da er im Bodenniveau keinen Eingang hat.

Anfahrt & Tourismus


Freizugänglich. Vorsicht: Die Rauschenburg ist akut einsturzgefährdet!

Literatur


Ludwig Petry, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Rheinland-Pfalz und Saarland, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

 

Alexander Thon, Stefan Ulrich, "Von den Schauern der Vorwelt umweht...", Burgen und Schlösser an der Mosel, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2007

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