Burg Philippstein

Hier finden Sie einen Überblick von der Burg Philippstein. Dazu zählen unter anderem die Geschichte, Tourismus, Anfahrt und die Nachweise.

Geschichte der Burg Philippstein


Abseits der Lahn liegt über dem Ort Philippstein diese kleine Burg. Sie wurde 1390 gegen die Burg (heute Schloss) Braunfels durch Graf Philipp I. von Nassau errichtet.

Möglicherweise wurde sie 1648 zerstört und in der darauffolgenden Zeit als Steinbruch genutzt. Nachdem die verfallene Ruine durch einen 1975 gegründeten Förderverein in Stand gesetzt worden ist, kann sie besichtigt werden.

Erhalten blieb eine stark restaurierte Spornburg. Den markantesten Teil bildet der nach einem Stadtmauerturm in Weilburg rekonstruierte runde Bergfried. Der Pallas lässt sich anhand eines noch erhaltenen Fensters in der Ringmauer, die die Burg noch fast vollständig umgibt, lokalisieren. Der Keller unter dem vermuteten Pallas ist noch erhalten und von außen einsehbar. 

Anfahrt & Tourismus


Die Burg Philippstein ist Ohne Turm freizugänglich. Den Schlüssel zum gibt es in der Gaststätte Gombel im Ort Philippstein.

Literatur


Georg Wilhelm Sante, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Hessen, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

 

Rudolf Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 800 Burgen Burgruinen und Burgstätten, Wartberg Verlag, Gudens-Gleichen 2000

 

Michael Losse ( Herausgeber) (Mit Beträgen der Autoren und Autorinnen usw. Doris Bielefeld, Horst Wolfgang Böhme, Elmar Brohl, Norbert Buthmann, Reinhard Friedrich, Ulrich Klein, Rudolf Knappe, Heiko Laß, Michael Losse, Axel Posluschny, Reinhold Schmidt, Heiko Strauß, Bernd-Rainer Volz), Die schönsten Schlösser und Burgen im Lahntal, Wartberg Verlag, Gudensberg - Gleichen 2001

 

Michael Losse, Die Lahn, Burgen und Schlösser, Von Biedenkopf und Marburg über Gießen, Wetzlar und Weilburg bis Limburg, Nassau und Lahnstein, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2007

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