Burg Kalsmunt

Hier finden Sie einen Überblick von der Burg Kalsmunt. Dazu zählen unter anderem die Geschichte, Tourismus, Anfahrt und die Nachweise.

Geschichte der Burg Kalsmunt


Über der Stadt Wetzlar liegt auf einer abgeflachten Bergkuppe die Ruine der Reichsburg Kalsmunt. 

 

Vermutlich wurde sie 1180 zum Schutze Wetzlars erbaut. 1286 sollte Adolf von Nassau durch Rudolf von Habsburg zum Burghauptmann ernannt, doch er verzichtete, nachdem er zum König gewählt worden war.

 

Erst unter Kaiser Friedrich III. kommt der Kalsmunt 1468 an Nassau, jedoch hatte die Burgn zu dieser Zeit für die Reichsstadt Wetzlar schon längst die Bedeutung verloren.

 

1604 war sie bereits eine verfallene Ruine und wurde in der folgenden Zeit als Steinbruch genutzt. Seit 1803 ist die Ruine im Besitz der Stadt Wetzlar, die 1928 auf dem Burggelände Ausgrabungen veranlasste.

 

Heute ist leider nicht mehr viel von der einst großen und stolzen Burganlage erhalten geblieben. Der Stumpf des Hauptturmes (mit den einzigartigen Buckelquadern), das Innere eines sogenannten "Zangentores" und geringe Teile des Berings sowie heute vermauerte Kelleröffnungen sind erhalten.

Anfahrt & Tourismus


Die Burg Kalsmunt ist jederzeit freizugänglich. Der Turm ist wegen Einsturzgefahr gesperrt. Seit kurzem besteht auch der Förderverein Burg Kalsmunt.

Literatur


Georg Wilhelm Sante, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Hessen, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

 

Rudolf Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 800 Burgen Burgruinen und Burgstätten, Wartberg Verlag, Gudens-Gleichen 2000

 

Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff, "Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen...", Burgen an der Lahn, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2007

 

Frank Ritter, Die Burgen des Lahn-Dill-Kreises, burgwald-verlag, Cölbe Schönstadt 2006

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