Burg Balduinstein

Hier finden Sie einen Überblick von der Burg Balduinstein. Dazu zählen unter anderem die Geschichte, Tourismus, Anfahrt und die Nachweise.

Geschichte von Burg Balduinstein

Unterhalb der Schaumburg und nicht weit oberhalb des gleichnamigen Orts an der Lahn liegt die Burg Balduinstein.

Der trierische Erzbischof Balduin von Luxemburg baute 1320 nach dem Ausbruch der Auseinandersetzung im Frühjahr 1319 eine Burg „Baldensteyn“ wahrscheinlich als Trutzburg gegen die Herren von Westerburg und deren als Schaumburg bezeichnete Wehranlage. Nach dem Bau der Burg Balduinstein kam es zu keinen kriegerischen Auseinandersetzungen mehr, worauf Balduin im Jahr 1321 eine Sühnevereinbarung mit den Herren von Westerburg abschloss. Außerdem beabsichtigte er im Tal unterhalb der Burg eine Siedlung mit dazu gehöriger Stadtbefestigung zu erbauen, was aber erst im Jahre 1339 ausgeführt wurde. 1348 wurde durch Heinrich von Cramberg eine gegen die Schaumburg gerichtete Burg Cramberg („Cramburg“) in Cramberg erbaut, deren Reste heute in ein Wohnhaus verbaut sind. Im Jahr 1443 wurde die Burg Balduinstein durch eine Niederburg erweitert. Die Burg Balduinstein ist wohl nie zerstört worden, dennoch machte der Verfall sie im 17.Jh. zur Ruine. Heute befindet sich die Burg Balduinstein im Besitz des Freien Bildungswerk Balduinstein e.V. und kann deshalb nicht besichtigt werden.

 

Anfahrt & Tourismus


Die Burg Balduinstein steht  derzeit nicht zur Besichtigung offen, da dort das Bildungswerk Balduinstein e.V. untergebracht ist.

Literatur

Georg Wilhelm Sante, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Hessen, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

 

Alexander Thon, Stefan Ulrich, Jens Friedhoff, "Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen...", Burgen an der Lahn, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2007

 

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