Burg Are

Hier finden Sie einen Überblick von der Burg Are. Dazu zählen unter anderem die Geschichte, Tourismus, Anfahrt und die Nachweise.

Geschichte der Burg Are


Hoch über der Stadt Altenahr liegen die Ruinen der großen Burg Are.

 

Die strategisch sehr günstig über dem Ahrtal  gelegene Burganlage wurde um 1100 durch Dietrich I. von Are errichtet und erstmals 1121 als Sitz der Grafen von Are erwähnt. 

 

Seit dem 14.Jahrhundert wurde sie oft verpfändet. Die Anlage galt als uneinnehmbar, bis sie 1690 im Pfälzischen Erbfolgekrieg nach fast neunmonatiger Belagerung eingenommen wurde. Doch erst 1714 - im Spanischen Erbfolgekrieg - wurde sie durch franzöische Truppen (?) zerstört. Danach diente sie als Steinbruch und ging dann Anfang des 19. Jahrhundert in Privatbesitz über.

 

Sie gehört heute zur Stadt Altenahr und kann jederzeit bis zum Einbruch der Dunkelheit besichtigt werden.

 

Von der ausgedehnten Burganlage blieben als Ruinen erhalten: der Pallas, die Burgkapelle, mehrere Wehrtürme, die großen Zwingeranlagen und die Grundmauern des quadratischen Bergfrieds  sowie weitere große Mauerteile.

 

Im großen Bering steht am Fuße des Burgberges am Ersten Tor, der sogenannte "Gymnicher Porz" (vom lateinischen porta = Tor), die Ruine des Burghauses derer von Gymnich.

Anfahrt & Tourismus


Jederzeit bis zum Eintritt der Dunkelheit freizugänglich.


Literatur


Ludwig Petry, Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Band Rheinland-Pfalz und Saarland, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1976

Marina Holdorf, Burgen und Schlösser am Mittelrhein, Görres-Druckerei, Koblenz 2001

Michael Losse, 57 Burgen und Schlösser, Hohe Eifel und Ahrtal, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2003

Michael Losse, "Keck und fest, mit senkrechten Mauertürmen ... wie eine Krone ", Burgen, Schlösser und Festungen an der Ahr und im Adenauer Land, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2008

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Kommentare: 1
  • #1

    Juicer Review (Donnerstag, 25 April 2013 12:58)

    This is an excellent write-up! Thanks for sharing with us!